Ein robustes Bandmaß, ein kalibrierter Laser, eine Wasserwaage und ein Notizblatt reichen oft aus, wenn du strukturiert vorgehst. Messe jede Wand mehrfach und in unterschiedlichen Höhen, notiere Toleranzen von ein bis fünf Millimetern und setze Kontrollpunkte. Wiederhole kritische Maße, fotografiere Messsituationen und beschrifte Bilder, um Entscheidungen später abzusichern.
Kaum ein Raum ist perfekt rechtwinklig. Prüfe Wände auf Bauchungen, messe Nischen unten, mittig und oben, und vergiss Sockelleisten nicht: Sie schmälern Stellflächen und beeinflussen Schrankrückwände. Dokumentiere Versprünge, Putzstärken und eventuelle Pfeiler. Eine sorgfältige Skizze mit Tiefenangaben verhindert spätere Überraschungen beim Einpassen maßgenauer Möbel.
Erfasse Fensterhöhen, Brüstungshöhen, Öffnungsrichtungen und Griffe. Bei Türen sind lichte Breiten, Türblätter und Zargenstärken entscheidend. Heizkörpertiefe, Ventilposition und Thermostathöhe beeinflussen Stellflächen. Notiere Steckdosen, Netzwerk- und TV-Anschlüsse mit Abständen zu Ecken. Diese Details entscheiden, ob Möbel harmonisch stehen oder dauerhaft stören.